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eigener Sache
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Bruddel Brummbär
Die Ausbildungssaison in den Vereinen und den Segelclubs hat begonnen - und die Ausbilder stöhnen... Neue Kartenaufgaben, neue Seegebiete, Tiden und Stromversetzungen, au, weh! Es gibt zwar ein schickes Buch vom DSV zum SKS mit den Übungsaufgaben für die anstehenden Prüfungen aber keine Lösungen als Handreichung für die Ausbilder! Diese müssen sich diese in pingeliger Kleinarbeit erst selbst erarbeiten. Damit kommt auf die ehrenamtlichen Leiter und Helfer der Kurse in erheblichem Umfang Mehrarbeit zu. Eine Zumutung, wenn man bedenkt, welch Zeitaufwand damit verbunden ist. Und wem haben sie diese Schikane zu verdanken? Niemandem sonst, als jenem Übergott, der im Olymp des DSV sitzt und wie ein Zerberus über seine selbst gebastelten Prüfungsaufgaben wacht, herabgrinsend auf all die armen Ausbilder und Auszubildenden, die über seinem Machwerk brüten. Der DSV hat sich hier in seiner Hybris noch einmal selbst übertroffen. Nicht nur, dass er die Prüfungsgebühren heraufsetzt, nicht nur, dass er für jede Teilprüfungen Extragebühren erhebt, er versucht durch diesen Akt pseudosouveräner Willkür auch noch die Durchfallrate bei den Prüfungen anzuheben, damit noch mehr Geld in die Kasse kommt. Von Kooperation mit den Vereinen keine Spur, im Gegenteil, diese sind die Dummen zusätzlich zu den Prüfungsteilnehmern. Was will der DSV damit erreichen? Die Scheine aufwerten? Weniger Segler aufs Wasser? Noch mehr Bürokratie als ohnehin schon herrscht auf Deutschen Wasserstraßen? Noch mehr Gängelei und Schikanen? Selbstgefällig und arrogant sieht sich dieser DSV in seiner Herrscherrolle und übersieht dabei völlig, dass er sich dadurch selbst in Gefahr bringt: Wer braucht denn noch solche Dinosauriere der Überverwaltung, mit dem komissköpfigen Denkverhalten aus längst vergangenen Zeiten? Man sieht sie geradezu vor sich mit ihren goldenen Knöpfen am Revers und der Prinz Heinrich - Mütze auf dem Kopf in den Cockpits ihrer Luxusyachten, auf das gemeine Wasservolk hochmütig herabblickend. Wer braucht sie noch? Sie sind doch schon längst überflüssig geworden, so überflüssig wie ihre neu erfundenen Scheine und Lizenzen, die zu nichts anderem taugen, als die dicken Taschen des DSV noch mehr anschwellen zu lassen. Weg mit ihnen! Lasst sie über Bord gehen! Zu den Haien, die sich über die fetten Happen freuen werden! Es ist endlich an der Zeit, dass sich das Seglervolk gegen solcherlei Tyrannei wehrt! Am besten dadurch, dass es die alten Zöpfe abschneidet und dieses Prüfungsgebührentheater boykottiert, was sich jetzt wieder in dieser neuen Prüfungsordnung neu inszeniert. Man darf auf das Echo aus den vielen Vereinen und Segelclubs gespannt sein. Lange werden die sich das nicht mehr gefallen lassen. Mit der neuen Schikane der Ausbilder hat der DSV schon fast den berühmten Schritt zu weit getan, nur noch wenig trennt ihn vor dem Bauchplatscher bei den Haien... Peer Millauer |
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Wellenbrecher
Nr. 37
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Michael Grafschmidt
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