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Elba:Portoferraio jetzt mit Mooringleinen!Im Elba-Hafenführer heißt es noch, daß die NW-Ecke des Stadthafens von Portoferraio wegen des zu erwartenden Ankersalats nicht so beliebt ist. Dies wird sich jetzt wohl ändern: Das Anlegen ist bequemer und das Liegen sicherer geworden.In der gesamten NW-Ecke des Hafens liegen jetzt Grundleinen (Mooringleinen), so daß der eigene Anker im Kasten bleiben kann bzw. sollte. Achtung: Gefährlich wird es für den Anker, wenn man trotzdem vor Buganker anlegt: Etwa von der Spitze der alten Fährmole liegt quer rüber eine schwere Kette an der wohl die Grundleinen befestigt sind (s. Skizze). Unschön wenn da drunter der Anker hängen bleibt - dann ist Tauchen angesagt. (Eränzung nach Erscheinen der Print-Ausgabe des Wellenbrechers: Fast im gesamten Hafen gibt es jetzt Mooringleinen siehe unten )
"Wasser Marsch", heißt es jetzt auch überall im Hafen: Rund um den Hafen gibt es Kästen mit Strom- und Wasseranschlüssen. Das Wasser kann kostenpflichtig (z.B. 200 l für 11.000 Lit + 6.000 Lit "Servicegebühr") bezogen werden, man muß nur den "Wassermann" erwischen. Der kommt meist schon, wenn man den Wasserschlauch anschließt, soll aber auch telefonisch erreichbar sein. Die 220V-Netzanschlüsse sind derzeit nur zur Verzierung da und noch nicht funktionstüchtig. Aber vielleicht in der nächsten Saison? Schwimmstege in Rio MarinaAuch in Rio Marina hat sich was verändert: Laut Hafenführer ist in der SE-Ecke etwas Platz für Yachten. Zusätzlich gibt es jetzt aber in der NW-Ecke einen großen Schwimmsteg. Beim Einlaufen gleich auf StB, nicht zu übersehen. Wochenends dürfte er eher etwas voller sein, da dort auch ein Vercharterer (Eva Sail) seine Schiffe liegen hat. Der Schwimmsteg ist mit Grundleinen, Wasser und Strom ausgestattet. Die Tiefe ist auf beiden Seiten ausreichend, zum Ufer hin aber abnehmend. Allerdings können Schiffe mit wenig Tiefgang auch die Plätze Richtung Ufer nutzen. Der Schwimmsteg ist zwar durch einen alten Betonschwimmsteg, der Richtung Hafeneinfahrt liegt etwas geschützt, aber im Hafen ist trotzdem immer wieder Schwell, insbesondere von der Fähre nach Piombino. Ein weitere Nachteil ist die recht hohe Liegegebühr. Aber man muß ja nicht über Nacht bleiben.Es lohnt sich trotzdem mal einen Stopp in Rio Marina zu machen. Das ehemalige Bergarbeiterörtchen hat einen ganz eigenen Flair, der sich von Porto Azurro oder Portoferraio diametral unterscheidet. Etwas N des Hafens ist eine alte Verladeanlage für Eisenerz und auch sonst ist die Eisenvergangenheit immer wieder zu spüren (z.B. durch den Verkaufsstand der kommunistischen Partei). Vorteilhaft ist auch, daß ganz in der Nähe des Hafens (ca. 250m) die "Einkaufsstraße" und ein paar Meter weiter ein großer Supermarkt zu finden ist.
Stand: 09/99
Ergänzung/ AktualisierungZitat aus der Segelnewsgroup (de.rec.sport.segeln) vom 19.10.1999:"- Die NW- Ecke war als erste dran stimmt. - dieses Jahr (glaube Juli/August) wurden für die im September stattfindende Regatta die letzten Mooringleinen bis rüber zum Hafenmeister (Marine Stützpunkt neu gelegt. Ausnahme: bei der kleinen Stummelmole (wo immer die "grossen" MoBo's liegen), rechts bis zum Cutty Shark Bistro und links bis zum ersten (Fussgänger)- Durchgang gibts nichts außer an den privaten Plätzen." komplettes Posting nachlesen |
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