Vorwort

Liebe Segelfreunde, dieser "Absegler", den Ihr gerade in den Händen haltet, wird der letzte in der Vereinsgeschichte des HSCF sein. Aber keine Angst: das heißt nicht, daß es in Zukunft keinen Rundbrief mehr geben wird, sondern nur, daß er einen neuen Namen bekommt. Wie er in Zukunft heißen wird, weiß bisher niemand. Der neue Name soll auf der Mitgliederversammlung am 3. Juli gemeinsam aus den Vorschlägen, die von den Mitgliedern eingegangen sind, ausgewählt werden. Wir haben übrigens den Termin bewußt auf den regulären Stammtischtermin gelegt - in der Hoffnung, daß sich dadurch mehr Mitglieder als in den letzten Jahren beteiligen.
Es gibt viel zu berichten, zu beschließen und zu diskutieren, wie Ihr an der Tagesordnung auf der nächsten Seite seht.
Besonders wichtig ist uns TOP 13: "Vereinsaktivitäten für wen?" (siehe auch Bericht aus den Vorstandssitzungen S. 11). Zwei aktuelle Anlässe sollen verdeutlichen, was wir damit meinen: Der Vorstand hat sich viel Mühe gegeben, für dieses Jahr ein umfangreiches Törnprogramm in attraktiven Revieren und zu sehr günstigen Preisen zu organisieren. Leider war die Beteiligung der Mitglieder sehr gering. Auf zwei Törns fuhren neben dem Skipper nur 2 Teilnehmer mit. Bei den letzten Etappen waren mehr Nichtmitglieder als Mitglieder an Bord. Für die Leute, die sich die Arbeit gemacht haben, ist das natürlich frustrierend, ganz zu schweigen von dem finanziellen Verlust für den Verein.
Ein weiteres Beispiel: beim Spi- und Trapez-Kurs für Jollensegler am 1. Juni saß der Organisator und Kursleiter Michael Kienzler am Schluchsee und wartete auf Teilnehmer - leider vergeblich. Bei einem Verein mit 330 Mitgliedern, davon ca. 120 aktive Jollensegler ist das ein sehr trauriges Bild !
Wir wollen auf der Mitgliederversammlung Eure Meinung dazu hören: was sind die Gründe? Was machen wir bei der Planung oder Organisation falsch? Planen wir an den Interessen der Mitglieder vorbei? Was sind überhaupt die Interessen der Mitglieder? Macht Euch bitte Gedanken hierzu und beteiligt euch rege an der Diskussion.
Wir hoffen, möglichst viele von Euch am 3. Juli zu sehen.
Mast- und Schotbruch
Euer
Klaus-Jürgen Müller