Weihnachtsfeier 2017

Am 08. Dezember 2017 war es mal wieder Zeit für die HSCF-Weihnachtsfeier. Ein paar fleißige waren schon zirka eine Stunde vor dem Beginn der Feier (19 Uhr) im Vereinsheim des Schwimmvereins Freiburg um Tische zu stellen, Stühle zu rücken und natürlich weihnachtlich zu dekorieren. Häufig heißt es ja „viele Köche verderben den Brei“, aber das bewahrheitete sich in Sachen Dekoration hier nicht: Man überlasse einer undefinierten Gruppe HSCFler verschiedene Dinge, die sie ohne Anleitung im Raum verteilen dürfen, und heraus kommt eine sehr stimmungsvoll weihnachtliche Dekoration, die zu Teilen auch gegessen werden konnte.

Nach und nach traf die Feiergemeinde (zirka 20 Personen) ein und das Buffet für das bewährte Potluck-Dinner sowie die Sammlung der schön verpackten „Schrottwichteln“ wuchsen beständig an, während das von Wolf Wicke besorgte Getränkeangebot schon intensiv genutzt wurde.

Der offizielle Start der Weihnachtsfeier wurde durch eine kurze Begrüßungsrede unseres frisch gewählten 2. Vorsitzenden Michel Lasar markiert. Damit war dann eigentlich auch das Potluck-Buffet eröffnet, aber es wurde sich noch in höflicher Zurückhaltung geübt. Bis sich der wohl hungrigste unter den Anwesenden nicht länger warten wollte und den Bann brach. Es gab mal wieder eine vielfältige Auswahl mit überraschend wenig doppelten Gerichten. Wer dann nach dem Essen gerne einen guten Kaffee geniest, bekam diesen auch dank des von Johannes Engelhardt mitgebrachten Vollautomaten.

Nachdem das leibliche Wohl versorgt war, waren wir bereit für unseren Programmpunkt „Schrottwichteln“. Hierbei geht es natürlich nicht um echten Schrott im Sinne von Müll, sondern um das Verwichteln ungeliebter, aber noch funktionsfähiger, Gegenstände. Zwar hatten nicht alle Personen, die für das Schrottwichteln anwesend waren, an das Wichtelgeschenk gedacht, es durfte (musste eigentlich) trotzdem jeder mitmachen. Spontan wurde sogar noch eine Orange als Wichtelgeschenk deklariert, damit nicht so viele leer ausgehen mussten. Um die Wichtelgeschenke würde reihum nach folgenden Regeln gewürfelt:

Eine Eins: Man darf sich ein Geschenk vom zentralen Haufen nehmen

Eine Zwei: Man muss sein Geschenk mit jemand anderen tauschen.

Eine Drei: Alle Geschenke werden nach links gereicht.

Eine Vier: Alle Geschenke werden nach rechts gereicht.

Eine Fünf: Man darf jemand anderen mit seinem eigenen Geschenk beschenken.

Eine Sechs: Man darf ein Geschenk vom zentralen Haufen nehmen und jemand anderen damit beschenken.

Diese Regeln brahcten sehr viel Dynamik ins Wichteln und es konnte passieren, dass manche Leute vor sich mehr als ein Geschenk liegen hatten, während bei anderen gar nichts lag. Nachdem alle Schrottwichtel vom Haufen verteilt waren, durfet ausgepackt werden, aber nur wenn man eien Ein oder eine Sechs gewürfelt hatte. Dabei wurde natürlich auch das Tauschen und Weitergeben der Geschenke bei der Entsprechenden Würfelzahl beibehalten – egal ob ausgepackt oder nicht. Es zeigte sich schnell, dass manche Gegenstände mehr und andere weniger beliebt waren. Sobald nach zirka einer Stunde alles ausgepackt war, wurde die Restspielzeit auf 7,5 Minuten begrenzt und was man nach verstreichen dieser Frist noch hatte musste man auch behalten. Es konnte allerdings niemand mit dem eigenen Geschenk enden, da man, sobald man dieses in die Hand bekam, mit dem Spruch „Wichtel, Wachtel, Wiener Schnitzel, wer will meinen Weihnachtswichtel?“ einen Tauschpartner suchen musste. So mancher war wohl auch froh leer ausgegangen zu sein. Aber am Ende zählte nicht was man bekommen hatte oder nicht, sondern der große Spaß, den offensichtlich alle beim Spielen hatten.

Der Abend klang dann noch gemütlich aus und dank vieler helfender Hände war am Ende auch das Aufräumen und der Abbau schnell erledigt.

 

Melanie K.

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